Neue PV-Anlagen mit über 330 kW Nennleistung in Betrieb

Reiskirchen Lessingstrasse 10

Rechtzeitig vor Ablauf der "Fallbeilfrist" zum 1. April 2012, ab der um bis zu 40 Prozent verminderte Einspeisetarife gelten sollen, konnte die Sonnenland eG noch 14 neue Photovoltaikanlagen mit einer Nennleistung von über 330 kW peak in Betrieb nehmen. Ein wahrhaft sportliches Unterfangen, denn zwischen Entscheidung zur Durchführung und der Fertigstellungsfrist waren gerade mal drei Wochen Zeit. Die Sonnenland eG dankt ihren Vertragspartnern, die diese Leistung in so kurzer Zeit erbracht haben.

Mit der Fertigstellung der neuen Anlagen besteht für alte und neue Mitglieder wieder die Möglichkeit der Beteiligung. In der letzten Zeit war eine Warteliste entstanden, da zunächst ein neues Projektpaket gebündelt werden musste, bevor Beteiligungen zugelassen werden konnten. Wer an einer Beteiligung an dem neuen Paket von 13 Anlagen mit 302 kWp (eine Anlage von 30 kWp ist exklusiv für Biebertaler Mitbürger reserviert) interessiert ist, kann sich über dieses Kontaktformular gern an uns wenden und erhält dann schnellstmöglich detaillierte Informationen.

Erste Eigenverbrauchsanlage in Betrieb gegangen

Fernwald Lehnert

Auf der Werkhalle der Firma Lehnert in Fernwald ging dieser Tage die erste Photovoltaikanlage mit Eigenverbrauchsnutzung ans Netz. Die Anlage aus 428 Modulen in Dünnschichttechnologie bringt eine Nennleistung von 35,3 kW peak ins Netz und vermeidet im Jahr gut 28.000 kg an Kohlendioxid. Die Anlage ist zugleich auch die erste, die in Kooperation mit einem Industriebetrieb errichtet wurde. Der größte Teil des erzeugten Solarstroms wird bei der Firma Lehnert zur Fertigung ihrer hochwertigen Trennwandsysteme genutzt.

Pelletheizcontainer ersetzt 33.000 Liter Heizöl im Jahr

ABu Heizcontainer

Anfang März ging der erste Pelletheizcontainer der Sonnenland eG in Betrieb. Die neue Heizanlage versorgt das Sportzentrum "Top Sports" in Alten Buseck mit einer Leistung von bis zu 100 kW aus nachwachsenden Rohstoffen. Sonnenland erwartet eine Substitution von 33.000 Litern Heizöl pro Jahr. Auch für den Abnehmer der Wärmeleistung lohnt sich die Kooperation, denn unterm Strich ist die gelieferte Energie aus der Verbrennung von Pellets nicht nur umweltfreundlich, sondern auch günstiger als die Heizölbefeuerung. Sonnenland will die Lieferung von Heizenergie aus solchen mobilen Anlagen mit Nennleistungen von bis zu 300 kW in Zukunft ausbauen und kann dann Kunden auch für Übergangszeiten von einigen Jahren mit umweltfreundlicher Wärme beliefern.