Neue Bürgerbeteiligung am Solarpark "Attenberg" eröffnet

Nach der Beteiligung am Solarpark Kernberg und der Betriebsführung und Beteiligung an den Solarparks Staufenberg und Fernwald nimmt die Sonnenland eG nun den vierten Solarpark in Angriff, diesmal sogar auf eigene Initiative und in eigener Entwicklung. Wegen der ersparten Projektierungskosten durch Eigenleistung und in Verbindung mit einem leistungsfähigen Entwicklungspartner sowie hochwertigen Bauteilen ist es gelungen, trotz der widrigen Umstände einen weiteren Solarpark wirtschaftlich attraktiv zu realisieren. Noch im Juni 2014 wird der Solarpark am Attenberg in Großen-Buseck zur kaufmännischen Inbetriebnahme hergestellt sein. Als einer der ersten Solarparks in Deutschland überhaupt wird der Solapark Attenberg Strom günstiger prodizieren als Windkraft. Damit eröffnen sich mittelfristig zusätzlich Marktchancen zur regionalen Direktvermarktung.

Ab sofort können sich interessierte Mitbürger der Region an dem Projekt nach dem bewährten Konzept der Sonnenland eG, bestehend aus Mitgliedschaft und direkter Projektbeteiligung beteiligen. Zur Information wird am 11.07.2014 um 20:00 Uhr im Busecker Kulturzentrum eine Informationsveranstaltung angeboten werden, zu der alle Fragen bezüglich der Beteiligung beantwortet werden. Beim "Solarpark zum Anfassen" können alle Interessierten die Anlage ab 18:30 Uhr direkt vor Ort in Augenschein nehmen.

Wer sich bis dahin informieren will, kann sich durch formlose Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! unter Angabe von vollständiger Adresse und Höhe des Beteiligungswunschs bewerben. Sonnenland sendet dann alle benötigten Informationen und Verträge zu. Wie auch bei den vorausgehenden Projekten ist eine breite Bürgerbeteiligung angestrebt, sodass bei einem zu großen Interesse an der Vergabe von Anteilen ggf. einzelne Beteiligungswünsche in der Höhe begrenzt werden müssen. Insgesamt stehen 340.000 Euro zur Bürgerbeteiligung zur Verfügung. Bei der Erwirtschaftung des Ertrags nach Gutachten beträgt der erwartete Zins für die direkte Projektbeteiligung 4,0% und kann in Abhängigkeit vom Erfolg der Anlage variieren. Die Zeichnungsfrist für Beteiligungswünsche endet am 31.07.2014.

Bürgerbeteiligung am Solarpark Fernwald

Fernwald im BauTrotz der widrigen Witterungsverhältnis sind die Arbeiten zum Aufbau des Solarparks Fernwald auf der ehemaligen Erddeponie in Albach in vollem Gange. Bis zum Ende des Februars 2013 sollen knapp die Hälfte der angestrebten 4,5 Megawatt Nennleistung installiert und netzbereit fertiggestellt sein. Die kaufmännische Inbetriebnahme wird zum Ende März 2013 erfolgen.

Damit rückt auch die angestrebte Bürgerbeteiligung an dem Projekt in greifbare Nähe. Hierzu fand bereits am 21.02.2013 im Bürgerhaus Albach eine Informationsveranstaltung statt, die ausgesprochen gut besucht war. Nach Eröffnung durch Bürgermeister Bechthold und Vorstellung der technischen Realisiserung durch Karsten Tent von der bauausführenden Firma Wagner Solar wurden die Möglichkeiten und Parameter der Bürgerbeteiligung durch Uwe Kühn von der Sonnenland eG vorgestellt. Noch am selben Abend konnten die Anwesenden ihr Interesse an einer Beteiligung bekunden, wovon auch zahlreich Gebrauch gemacht wurde. Angestrebt ist eine breite Bürgerbeteiligung, sodass bei einem zu großen Interesse an der Vergabe von Anteilen ggf. einzelne Beteiligungswünsche in der Höhe begrenzt werden müssen. Insgesamt stehen für interessierte Bürger 260.000 Euro zur Beteiligung zur Verfügung. Der erwartete Zinssatz für die direkte Projektbeteiligung beträgt 4,0% bei der Erwirtschaftung des gutachterlich errechneten Ertrags und kann in Abhängigkeit vom Erfolg der Anlage variieren. Die Zeichnungsfrist für die Beteiligung endet am 31.03.2013. Bis dahin können sich interessierte Bürger der Region postalisch oder am besten formlos durch Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! unter Angabe von vollständiger Adresse und Höhe des Beteiligungswunschs bewerben. Sonnenland sendet dann alle benötigten Informationen und Verträge zu.

Hessischer Staatsminister würdigt Engagement der Sonnenland eG

besuch staatsminister wintermeyerAuf seiner Sommerreise zum Thema "demographischer Wandel" nahm sich Staatsminister Axel Wintermeyer, Chef der hessischen Staatskanzlei, ausgiebig Zeit, um sich über die Aktivitäten der Sonnenland eG zu informieren. Das Treffen fand am 30. Juli 2012 im Busecker Schloss unter Anwesenheit heimischer Kommunalvertreter statt. Als "Motor" des Gemeinschaftsprojekts "Solarpark Buchenberg" würdigte Gastgeber Bürgermeister Reinl den Bürgermeister der Nachbarkommune Staufenberg, Peter Gefeller, als besonderen Gast. Wintermeyer erinnerte eingangs seiner Rede an die Ziele des hessischen Energiegipfels und betonte die große Bedeutung der Regionalisierung und Vernetzung der künftigen Energieversorgung mit erneuerbaren Energien. Um den schädlichen Auswirkungen des demografischen Wandels im ländlichen Raum entgegenzuwirken, sind für ihn genossenschaftliche Gemeinschaftsprojekte ein wichtiger Baustein. Vorstandsvorsitzender Uwe Kühn konnte für die Sonnenland eG berichten, dass aktuell 225 Mitbürger an der Genossenschaft beteiligt sind und inzwischen mit einem Eigenkapital von über 910.000 Euro mehr als 3 Millionen Euro in Projekte zu erneuerbaren Energien investiert haben. Auf den Solarpark "Buchenberg" als Gemeinschaftsprojekt von sechs Kommunen, den Stadtwerken Gießen und der Sonnenland eG angesprochen, betonte Bürgermeister Gefeller besonders den Aspekt des großen Anteils an regionaler Wertschöpfung sowie der interkommunalen Zusammenarbeit. Gerade hierin komme man der Zielen des hessischen Energiegipfels am nächsten. Das Projekt sei nicht bereits Ende, sondern Beginn kommunaler Gemeinschaftsprojekte, daher bat er abschließend den Minister um Unterstützung bei der Gewährung von Landesmitteln hierfür. In seinem Abschiedswort fand Minister Wintermeyer sehr lobende Worte für das Engagement der heimischen Akteure und bescheinigte ihnen, bereits auf einem gutem Weg zur regionalen Energieversorgung zu sein.

Bild: Uwe Kühn (2. v.r.) überreicht Staatsminister Axel Wintermeyer (3. v.l.) eine Dokumentation zur Sonnenland eG. Weitere Anwesende (v.l.): Prof. Dr. Wolfgang George (Vorsitzender des Aufsichtsrats der Sonnenland eG), Norbert Weigelt (Vorsitzender der Gemeindevertretung Buseck), Bgm. Erhard Reinl (Buseck), Bgm. Peter Gefeller (Staufenberg), Wolfgang Schäfer (1. Beigeordneter Buseck). Dank an Volker Böhm (Gießener Anzeiger).

Solarpark "Buchenberg" geht rechtzeitig ans Netz

startknopfUnter großer Anteilnahme der Bevölkerung und bei bestem Solarwetter ging noch rechtzeitig am 30. Juni 2012 der Solarpark "Buchenberg" ans Netz. Über 100 Besucher, darunter viele neue Mitglieder der Sonnenland eG, verfolgten die symbolische Inbetriebnahme der Anlage durch gemeinsamen Druck von Vertretern aller beteiligten Kommunen, der Landrätin, der Sonnenland eG und der Stadtwerke Gießen auf den egens hierfür hergerichteten Startknopf. Trotz widriger Wetterbedingungen durch den sehr feuchten Juni konnte der geplante Termin exakt eingehalten werden. Hierfür zollten Bürgermeister Gefeller (Staufenberg) und Uwe Kühn (Sonnenland) den ausführenden Firmen ausdrücklich Dank. Landrätin Anita Schneider hob die besondere Bedeutung des Gemeinschaftsunternehmens als vorbildliche interkommunale Zusammenarbeit hervor. Bereits am Tag zuvor war die technische Inbetriebnahme erfolgreich durchgeführt worden. Im Anschluss an den feierlichen Eröffnungsakt konnten die Besucher die Technik des Solarparks in Augenschein nehmen und sich bei Freigetränken im nahe gelegenen Kulturtreff alle ihre Fragen beantworten lassen.

Besondere Gelegenheit: "Solarpark zum Anfassen"

modulmontage 2012-06-12

Keine Frage – dass in der Stadt Staufenberg auf der ehemaligen Erddeponie „Buchenberg“ im Ortsteil Daubringen ein Solarpark errichtet wird, wurde bereits berichtet. Doch was ist das eigentlich – ein Solarpark? Wie groß ist so etwas? Aus welchen Komponenten besteht er? Wer baut den Solarpark eigentlich? Wer hat Vorteile daraus? Diese und viele andere Fragen lassen sich am besten vor Ort beantworten.

Für Samstag, den 16. Juni um 17 Uhr laden die Bürgerenergiegenossenschaft Sonnenland und die Stadt Staufenberg alle interessierten Bürger, auch aus den benachbarten Gemeinden ein, den gerade entstehenden Solarpark noch in der Bauphase aus allernächster Nähe zu besichtigen.

Treffpunkt ist der Kulturtreff Buchenberg in Daubringen in der Friedhofstraße 9a. Dort wird der Solarpark zunächst vorgestellt. Es besteht dabei ausgiebig die Gelegenheit zu Fragen jeder Art. Danach geht es gemeinsam zu der nahegelegenen Baustelle. Hier gibt es dann „Solarpark zum Anfassen“, was durchaus wörtlich gemeint ist, denn diese letztmalige Gelegenheit wird es nur an diesem Samstag geben, da der Solarpark bereits zum Monatsende in Betrieb gehen soll und ab dann aus Sicherheitsgründen nicht mehr betreten werden darf.

Der Solarpark „Buchenberg“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Gemeinden Staufenberg, Allendorf, Buseck, Lollar, Rabenau und Wettenberg, den Stadtwerken Gießen sowie der Bürgergenossenschaft Sonnenland. Bis das Beteiligungskontingent ausgeschöpft ist, können sich noch Bürger der beteiligten Gemeinden bevorzugt über die Sonnenland eG an dem Solarpark beteiligen.

Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt, es empfiehlt sich gegebenenfalls, festes Schuhwerk vorzusehen.